Eamon und seine Behandlung von Prostatakrebs

Ich hatte keine Symptome von Prostatakrebs, dieser wurde durch einen routinemäßigen PSA-Test bei meinem Hausarzt diagnostiziert. Ich war schockiert, als fest stand, dass ich Krebs hatte. Meine Diagnose hatte erhebliche Auswirkungen auch auf meine Frau und meine drei Töchter. Sie verursachte ihnen viel Kummer und Sorgen, was zu vielen schlaflosen Nächten von uns allen führte. Mein Hausarzt überwies mich an einen Urologen, der mir dann aktive Überwachung empfahl. Ich glaube, dies ist eine häufige Option, die Männern in Irland mit Prostatakrebs empfohlen wird. Ich stimmte diesem Plan zunächst zu, überlegte es mir jedoch schnell, denn für mich stand fest, dass ich nicht glücklich mit der Option war, nichts zu tun und nur abzuwarten.

Ich hörte von der Protonentherapie durch einen irischen Freund, der bereits erfolgreich mit dieser Technik behandelt worden war, aber mein Urologe war damit nicht vertraut. Ich habe Informationen zum Protonentherapiezentrum in Prag recherchiert und festgestellt, dass dies eine gute Option für mich ist: Dank der neuesten modernen Technologie – dem Pencil Beam Scan – sind die Strahlen sehr genau ausgerichtet.  Das bedeutet, dass das gesunde Gewebe, das den Tumor umgibt, nicht beschädigt wird.

Meine Frau kam mit nach Prag, um mich bei der Behandlung zu unterstützen. Meine ganze Behandlung dauerte nur zwei Wochen, sodass ich nicht viel Auszeit von der Arbeit nehmen musste. Ich hatte auch Glück, dass meine Behandlung von meiner privaten irischen Versicherungsgesellschaft teilweise erstattet wurde. Anfangs war ich nervös, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, insbesondere angesichts der negativen Äußerungen von meinem Urologen. Als ich jedoch das Protonenzentrum in Prag betrat, war ich sehr beeindruckt. Das Personal war ausgezeichnet und zugänglich. Die Anlage einschließlich der technischen Geräte ist auf dem neuesten Stand der. Die Ärzte sind sehr professionell und ich bekam immer genügend Informationen.

Ich kann nur Positives über meine Behandlung im Prager Protonentherapiezentrum sagen. Es wird sehr professionell geführt, verfügt über modernste Ausstattung, exzellentes Personal auf allen Ebenen, von der Rezeption bis zu den Ärzten, und ich fühlte mich sehr sicher.

Ich bin jetzt bei guter Gesundheit, da ich seit meinen Behandlungen zwei Blutuntersuchungen hatte und meine PSA-Werte sinken. Ich glaube, alles ist gut! Ich sehe die Zukunft sehr positiv und bin fest davon überzeugt, dass ich mit der Protonentherapie die richtige Entscheidung getroffen habe. Meine Frau sagt auch, dass sie eine Protonentherapie empfehlen würde und wir beide glauben, dass die Menschen von dieser hervorragenden Behandlungsmöglichkeit erfahren sollten.

Viktoria und ihre Germinom – Geschichte

Hallo Welt 😊

Ich heiße Viktoria.

Ich komme aus Bulgarien und bin 7 Jahre alt.

Vor sechs Monaten bin ich auf eine Welt gestoßen, in der es keinen Unterschied in Alter, Geschlecht, Rasse oder Nationalität gibt. In dieser Welt sind wir alle gleich und jeden Tag kämpfen wir, weil es nicht nur eine Schlacht ist, sondern ein Krieg.

Dieser Kampf ist wie ein Einzelkampf, aber so viele Menschen helfen mir. Bei einigen von ihnen hatte ich noch nie die Gelegenheit, sie zu treffen und mich bei Ihnen zu bedanken.

Du bist eine von ihnen und ich möchte Dir von ganzem Herzen dafür danken, dass Du das alles für mich getan hast!

P.S. Meine Mutter sagt immer, dass der Mensch ein gutes Herz hat, und ich glaube auch wegen dir daran!

Viktoria Todorova

(Ein Brief, die Victorias Mutter und Victoria an Ihre Betreuerin nach der Behandlung geschrieben haben).

Graham und seine Prostatakrebs-Geschichte

Bei einem jährlichen Bluttest wegen der Schilddrüsenfunktion im Februar 2018 wurde mir ein PSA-Test vorgeschlagen, dem ich zustimmte. Da ich 77 Jahre alt war, war es überraschend, dass ich noch nie von dem PSA-Test gehört habe, zumal ich in den letzten 15 Jahren gelegentlich gegenüber Ärzten erwähnt hatte, dass der Harndrang bei mir allmählich zugenommen hatte.

Ein Arzt sagte mir daraufhin, dass das Testergebnis 7,3 war und dass wir nun meinen PSA-Wert überwachen müssten. In einem anschließenden Telefongespräch stimmte ich einer Prostata-MRT zu, aber das Krankenhaus schickte mir einen Biopsie-Termin und teilte mir mit, dass Scans nur bei PSA-Werten über 10 durchgeführt werden. Ich war damit nicht zufrieden und absolvierte daraufhin einen multiparametrischen MRT-Scan in einer Privatklinik.

Wie der mpMRI-Scan-Bericht zeigte, hatte ich ausgedehnten bilateralen Prostatakrebs. Da ich bis dahin ein glückliches und gesundes Leben geführt habe, war meine erste Reaktion die, dass ich gar nichts tun werde, zumal, wie mein Arzt sagte, ich könnte mit Prostatakrebs sterben und nicht daran. Meine Frau und meine Familie waren jedoch gegen eine solche Haltung, und so begann ich im Juni meine Nachforschungen. Fast sofort stieß ich auf weltweit leuchtende Berichte über eine Klinik in Zentralchina, die eine Mischung aus westlicher Medizin und traditioneller chinesischer Medizin einschließlich Kräutertherapie und Akupunktur zur Behandlung von Prostatakrebs verwendet. Nach einigen E-mails mit der Klinik und mir drei ehemaligen Patienten beschloss ich, dorthin zu gehen. Die Verzögerungen bei der Bearbeitung des Visums sowie die Urlaubspläne des chinesischen Beraters und meine eigenen führten jedoch dazu, dass meine Reise verschoben wurde. In der Zwischenzeit stieß ich auf ein Buch des Amerikaners Bob Marckini, der sich nach einer umfangreichen Recherche für eine Protonentherapie in Kalifornien entschied. Er überzeugte mich, dass die Protonentherapie auch für mich die beste Option ist.

Ich habe das Protonentherapiezentrum Prag am Anfang Juli kontaktiert und war beeindruckt von der detaillierten und prompten Antwort. Vor meinem Behandlungsplanungsbesuch in Prag im Dezember musste ich noch eine Biopsie und dann eine Hormonbehandlung absolvieren, um meinen PSA, der auf 10,1 angestiegen war, auf einen Wert unter 1,0 zu senken.

Im Laufe des Januar 2019 hatte ich 21 kurze Bestrahlungssitzungen, so dass ich auch noch viel Zeit für Besichtigungen sowie Videoastronomie- und Gitarrenkurse in meiner komfortablen Wohnung hatte.  Die Wohnung wurde mir vom Team empfohlen und war nur einen kurzen Spaziergang vom Behandlungszentrum entfernt. Die freundliche, hilfsbereite und professionelle Art und Weise, mit der Dr. Kubeš, seine Kollegen und Mitarbeiter mich über meine Behandlung aufklärten und mich stets begleiteten, habe ich sehr geschätzt – ebenso wie die Gitarrenleihgabe von Katerina! Susanna, meine Behandlungskoordinatorin, sorgte dafür, dass alle medizinischen oder administrativen Probleme und Fragen, die ich hatte, schnell beantworten wurden. Ich war gerührt von ihrer Freundlichkeit und gutem Humor.

Drei Tage nach meiner Rückkehr nach Hause begann ich die Nebenwirkungen zu spüren, über die ich im Voraus informiert wurde. Sie dauerten 17 Tage – genau innerhalb der Prognose von 14 bis 21 Tagen, aber Dr. Sláviková hat mir dazu hilfreiche Ratschläge in einer telefonischen Konsultation gegeben. Danach habe ich mich gut gefühlt und konnte mein Leben ohne alle die Probleme fortsetzen, die ich hätte sonst haben können, wenn ich gar nichts getan oder mich für eine andere Behandlungsform entschieden hätte. Ich kann also die Behandlung im Protonentherapiezentrum in Prag wärmstens empfehlen.

Filip und seine Chordom-Geschichte

Am 5. Januar 2018 wurde bei mir ein Chordom des zweiten Halswirbels diagnostiziert. In der Abteilung für Neurologie im Militärkrankenhaus Belgrad wurde daraufhin eine partielle Laminektomie durchgeführt. Nach der ersten Resektion wurde mir geraten, ein Krankenhaus zu finden, das meinen Tumor mit einer Protonenstrahl-Therapie behandeln kann. Nach Abschluss der Protonentherapie würde dann eine Operation zur Stabilisierung der Wirbel durchgeführt.

Bevor sich meine Diagnose bestätigt hatte, wurde ich wegen eines möglichen Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Ich erinnere mich, dass ich meine Glieder nicht kontrollieren konnte und Krämpfe in Fäusten und Beinen hatte. Mein Gehirn war jedoch nicht betroffen und ich war völlig wach. Als die Ärzte den MRT-Scan untersuchten, um zu überprüfen, ob ich einen Schlaganfall hatte, bemerkten sie die Wucherung auf meinem C2-Wirbel.

Obwohl ich froh war, keinen Schlaganfall erlitten zu haben und auch dass es sich bei den Symptomen nicht um Multiple Sklerose handelte, bekam ich Angst, als ich erfahren habe, dass es sich um Krebs handelt, da meine Familie eine Vorgeschichte hat.

Vor meiner Operation war ich optimistisch, aber der Optimismus verschwand bald wieder und wurde zu Angst und Verzweiflung, da der Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte. Nach der Operation begann ich, wie von meinen Ärzten empfohlen, die Möglichkeit einer Protonentherapie zu erforschen. Ich wusste, dass meine einzige Hoffnung darin besteht, so schnell wie möglich ein Zentrum zu finden und mit der Behandlung zu beginnen. Ich fand das Protonentherapiezentrum in Prag über eine Website namens Protonentherapy Today und im März 2018 kontaktierte ich einen Behandlungskoordinator, der alle meine medizinischen Unterlagen und MRT-Bilder anforderte, um festzustellen, ob sie mich möglicherweise behandeln könnten.

Es dauerte nur ein paar Tage, bis der PTC mir mitteilte, dass ich ein geeigneter Kandidat für die Behandlung in seiner Einrichtung war, und sie gaben mir Informationen über die vorgeschlagene Anzahl von Fraktionen und die Gesamtkosten der Behandlung. Mein nächster Schritt war die Beantragung einer Finanzierung durch das Gesundheitsministerium der Republik Serbien. Das kann ein schwieriger und langwieriger Prozess sein, wenn Sie keine Ahnung haben, wo Sie anfangen sollen oder an wenn Sie sich mit der Bitte um Hilfe wenden sollen.

Nachdem ich alle Informationen über die Protonenbehandlung im PTC hatte und die Anforderungen für den Finanzierungsantrag kannte, ging ich zu meinen Ärzten, die mich alle unterstützten und bereit waren, alle erforderlichen Papiere zu unterschreiben und an das Gesundheitsministerium zu senden. Leider konnte ich aufgrund des langwierigen Antragsverfahrens erst am 23. Januar 2019 mit der Behandlung beginnen.

Schließlich reiste ich zu meiner ersten Konsultation nach Prag, wo ich über die möglichen Nebenwirkungen informiert wurde, die wirklich beängstigend waren und mich auf das Schlimmste vorbereiteten. Schließlich hatte ich jedoch das Glück, keine der Hauptnebenwirkungen zu spüren. Eigentlich waren die einzigen Nebenwirkungen, die ich hatte, Halsschmerzen und leichtes Nasenbluten.  Ich hatte wöchentlich einen HNO-Arzt Termin in PTC, der mir Half, diese Nebenwirkungen zu behandeln. Außerdem hatte ich auch einen Termin beim Hautarzt, der mir eine Creme zur Vorbeugung der Hautirritationen gegeben hat.

Am Anfang stellte die Diagnose mein Leben auf den Kopf. Ich bin ein junger Mann und nach der partiellen Laminektomie musste ich ein Halskragen tragen und die Prognose des Arztes war düster. Je mehr ich über Chordome recherchierte, desto mehr fürchtete ich mich vor der Zukunft. Krebs ist ein beängstigendes Wort, das Sie im Fernsehen und vielleicht von Bekannten hören, aber ich hätte nie erwartet, dass mir ein Arzt sagt, dass ich Krebs habe, insbesondere eine so seltene spezifische Krebsart, von der nur einer von einer Million Patienten betroffen ist.

Während meines Aufenthalts in Prag hatte ich die Unterstützung und Begleitung eines Familienmitglieds. Zwei bis drei Wochen nach Beendigung meiner Behandlung fühlte ich mich viel besser. Bevor die Behandlung begann, konnte ich meine Füße kaum bewegen und ich musste einen Rollstuhl haben, um mich bewegen zu können. Am Ende der Behandlung konnte ich zum ersten Mal einen 3,5 km langen Spaziergang durch die Prager Altstadt machen.

Die Behandlung im PTC war eine angenehme Erfahrung. Alle Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und freundlich. Ich war überrascht, als die Putzfrau lächelte und mir „Guten Tag“ sagte, als wir uns im Flur begegneten. Eine solche positive Einstellung und dieser allgemeine Respekt werden Sie in einer serbischen Institution möglicherweise nicht sehen. Die internationalen Behandlungskoordinatoren haben immer nach mir geschaut, um sicherzustellen, dass ich nichts brauchte. Die Anlage ist gut organisiert und ich hatte keine Verzögerungen oder Komplikationen. Ich kann das Proton Therapy Center zukünftigen Patienten nur empfehlen.

Barbaras Geschichte: Wenn ihre nächste Person an Prostatakrebs erkrankt

Es war, als hätte jemand meine Welt auf den Kopf gestellt, als der Arzt meinem Mann die Diagnose Prostatakrebs mitteilte. Wir bekamen keine weiteren Details und es wurde uns als die gute Nachricht mitgeteilt, dass diese Krebsdiagnose uns direkt auf das „Gateway“ (ein Managementsystem der britischen Krankenversicherung) bringt, sodass wir uns keine Sorgen machen müssen. Aber wir haben uns Sorgen gemacht!
Die Warterei!

Wir sind krankenversichert, also dachten wir, es würde keine Wartezeiten geben. Doch selbst wenn uns unsere Versicherung schnell einen zuständigen Koordinatoren zugeteilt hatten, hat das lange Warten erst begonnen. Wir warteten auf die Information, wann und wo die MRT Untersuchung stattfinden würde, wir warteten auf die Besprechungen der Ergebnisse, wir warteten auf die Planung des erforderlichen CT-Scans und darauf, mit dem Berater die nächsten Schritte zu besprechen.

Der nächste Schritt war erneut eine Biopsie, nachdem wir auf das „Wann und Wo“ Info gewartet hatten, und eine Follow-up-Konsultation, um die Behandlung zu besprechen.
Während dieser ganzen Zeit recherchierte mein Mann jeden Abend auf seinem iPad, um herauszufinden, was für ihn die beste Behandlung sein könnte.

Nach der Konsultationen mit einem Chirurgen und separat mit einem Radiologen wurde es noch schwieriger. Es war unmöglich, eine objektive Antwort von jemandem im medizinischen Bereich zu erhalten, jeder schien seine eigenen Vorlieben zu haben, die uns aber nicht überzeugt hatten.

Erst als wir Prag erreichten – nachdem mein Mann auf Informationen über die Loma Linda Klinik in Amerika und das Protonentherapiezentrum in Prag gestoßen war – erst dort hat uns der Behandlungsberater eine objektive Liste möglicher Behandlungen und Nebenwirkungen gegeben. Diese Klarheit und Offenheit war wie ein Hauch von frischer Luft.

Und wir mussten nicht länger warten! Wir kehrten nach Hause zurück, kümmerten uns um die Arbeitsvertretung und machten uns dann auf den Weg zur Behandlung. Mein Mann brauchte zum Glück nur fünf Fraktionen an wechselnden Wochentagen.

Wir mieteten uns eine schöne Wohnung mit einem Schlafzimmer mitten in der Prager Altstadt, wo wir uns entspannten, Sightseeing machten und unsere gemeinsame Zeit genossen. Wir wussten, dass wir in den besten Händen waren, um behandelt zu werden, damit wir unser Leben mit dem absoluten Minimum an Aufwand und Nebenwirkungen fortsetzen können.

Wir danken dem PTC von ganzem Herzen.

Nicky Holloways Prostatakrebs-Geschichte

Als Nicky Holloway im März 2017 in Spanien stolpert und wegen eines gebrochenen Rippens ins Krankenhaus kommt, erfährt er eine weit überraschendere Diagnose. Nach einer Reihe von Tests steht fest: Nicky leidet an Prostatakrebs. Der international bekannte house-DJ und Musikproduzent aus Barnet, North London, informiert sich und wählt unter den Behandlungsoptionen letztendlich die Protonentherapie. Diese wird von der britischen Krankenkasse NHS nicht übernommen, also startet Nicky eine erfolgreiche Spendenaktion auf GoFundMe. Seine Geschichte und auch die Behandlung in Prag macht Nicky in einem Video bekannt, in dem er sich auch für eine frühere Prävention und einen offeneren Umgang mit dem Thema Prostatakrebs einsetzt.

Nicky Holloway hat dieses Video während seines Aufenthaltes in Prag gedreht. Seine Behandlung beendete er im Februar 2018.

Lucas Kraniopharyngeom-Geschichte

Luca ist ein kleiner Junge, bei dem ein Kraniopharyngeom diagnostiziert wurde. Seine Mutter Mariana hat mit uns ihre und Lucas Erfahrungen geteilt.

Als ich von Lucas Kraniopharyngeom erfuhr, begann ich, alle möglichen Behandlungsmöglichkeiten in meinem Land – Rumänien – und auch im Ausland zu recherchieren. Zu dieser Zeit gab es in Amerika drei Neurochirurgen, mit denen ich E-Mails ausgetauscht habe und die alle eine chirurgische Entfernung des Tumors und eine anschließende Protonentherapie empfahlen. Es war das erste Mal, dass ich von einer solchen Therapie hörte.

Zwei Operationen wurden im Krankenhaus in Bukarest durchgeführt, und der Tumor wurde zusammen mit der Hypophyse vollständig entfernt. Die Ärzte gaben uns Hoffnung, dass alles gut gehen würde und wir keine Protonentherapie brauchen würden. Kurz darauf stellten wir jedoch fest, dass dem nicht so ist, und die Ärzte nannten uns zwei Möglichkeiten: Wir konnten entweder die Operationen wiederholen, wenn der Tumor erneut auftreten sollte, oder wir konnten eine Protonentherapie-Behandlung machen. Wir haben uns für die Protonentherapie entschieden. Jetzt mussten wir uns entscheiden, in welches der Zentren in Europa wir zur Behandlung gehen wollen.Ein rumänischer Student, der in Prag an einer Universität studiert, empfahl uns das Protonentherapiezentrum (PTC). Er erwähnte, dass das PTC eines der neuesten Zentren ist, also eines mit der neuesten Technologie, aber auch schon mit viel Erfahrung und gut ausgebildeten Ärzten. So wurde Prag für zwei Monate unser Zuhause. Wir haben uns nicht vorgestellt, dass die Behandlung einer solchen Krankheit so reibungslos verlaufen könnte!

Bevor wir zu Lucas Behandlung nach Prag gefahren sind, hatte ich Rumänien nie verlassen. Ich kannte auch keine Fremdsprachen, aber Susanna, die für unseren Fall zuständige Koordinatorin vom Patientenservice, half uns bei allen Einzelheiten. Susanna fand die Unterkunft, die für uns am besten geeignet war, informierte uns ausführlich und erklärte geduldig jeden Schritt im Behandlungsprozess, wobei sie auch stets darauf achtete, dass wir alles gut verstanden haben. Darüber hinaus organisierte das Protonenzentrum ein Auto, das uns vom Flughafen abgeholt und am Ende von Lucas Behandlung zum Flughafen wieder zurückgebracht hat.

Luca liebte das Proton Therapy Center und die Menschen hier. Er hatte keine Nebenwirkungen, Haarausfall oder Übelkeit. Außerdem hat Luca lange Spaziergänge zu Fuß lieben gelernt, wegen der vielen schönen Orte, die Prag zu bieten hat!

Lisa erzählt ihre Meningioma-Geschichte

Eine Frau aus der britischen Stadt Lichfield reist zu einer Spezialbehandlung nach Prag, nachdem bei ihr ein Gehirntumor diagnostiziert wurde – von dem sie zu erblinden droht. Von ALEX KELLER.

Als Lisa Hudson merkte, dass sich ihr Sehvermögen langsam verschlechterte, erklärte sie es sich mit ihrem Alter. Sie war beinah 50, also nahm die Buchhalterin aus Lichfield an, dass es sich um eine natürliche Alterserscheinung handele.

Aber im Laufe der folgenden Monate begann Lisas Sehvermögen rapide zu sinken – als ob jemand in jedem Raum „das Licht gedimmt hätte“, so wie sie es beschrieb.

Am Anfang befürchtete Lisas Optiker, dass sich ihre Netzhaut gelöst hatte, und schickte sie deswegen zu einem örtlichen Augenarzt in Birmingham. Nach einer sofortigen Überweisung an das Birmingham and Midland Eye Centre stellte sich jedoch heraus, dass es ein ernsteres Problem gab.
„Es war äußerst beunruhigend, einer Gruppe von Medizinern zuzuhören, die mit Nachwuchskollegen über die Ergebnisse meiner Augenuntersuchung diskutierten“, sagte Lisa.
„Als ich das Wort Tumor hörte, sank mein Herz tief. Mein Mann und ich konnten erst gar nicht verstehen, was da eigentlich gesagt wurde.“
Lisa fährt fort:
„Obwohl die Krankheit da noch nicht offiziell diagnostiziert wurde, wenn man so etwas hört, ist es, denke ich, eine normale Reaktion, das Schlimmste anzunehmen.“

Nachfolgende Scans, die dank Lisas privater Krankenversicherung durchgeführt wurden, zeigten, dass sie einen gutartigen Tumor hinter ihrem Auge hatte, und dieser drückte auf ihren Sehnerv. Wenn dieser unbehandelt bleibt, drohte Lisa die Erblindung.

„Es war erschreckend“, sagte sie.“ Ich hatte keine anderen Symptome. Ich war einer der wenigen, die mit einem Gehirntumor herumlaufen konnten und nichts davon merkten.
„Die Scans zeigten eine Masse im Augenhintergrund. Der Tumor wuchs auch um meinen Sehnerv. Es drückte auf meine Nervenbahnen und verlangsamte die Nachrichten, die von meinem Auge an mein Gehirn gesendet wurden, deshalb ist mein Sehvermögen immer schlechter geworden“

Lisas Tumormasse – Meningiom genannt – wuchs im dem Gewebe, das das Gehirn und das Rückenmark umgibt. Sie hatte keine Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampfanfälle, die normalerweise als Anzeichen eines gutartigen Tumors im Gehirn vorkommen.
„Ich war sonst total fit und fühlte mich gut“, sagte sie. „Was es ein bisschen schwerer machte, das alles zu verstehen.“

Lisa erhielt von ihrem Onkologen die Möglichkeit, den Tumor zu belassen und ihr Sehvermögen allmählich zu verlieren, bis er vollständig verschwunden war, oder sich einer Strahlentherapie zu unterziehen. Da der Tumor um den Sehnerv herum wuchs, wäre die Entfernung des Tumors zu riskant.

Lisa sagt: „Ich habe beschlossen, es zu versuchen und so viel Sehvermögen wie möglich in meinem Auge zu behalten. Ich war erst 48 und konnte mir nicht vorstellen, das Sehvermögen in meinem rechten Auge zu verlieren. Es gab noch Dinge, die ich tun und sehen wollte.“

Doch als Lisa und ihr Mann die lange Liste der mit der Strahlentherapie verbundenen Nebenwirkungen sorgfältig untersuchten, wurden sie zunehmend besorgt über die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Lisa begonnen, auch andere Optionen zu prüfen, die im britischen staatlichen Gesundheitssystem NHS nicht verfügbar waren.

Sie sagt: „Das einzige, was Großbritannien mir anbot, war eine normale Strahlentherapie, aber deren Problem war, dass die Radiotherapie nicht nur die Tumormasse treffen würde, sondern auch die Umgebung.

„Mein Spezialist erwähnte die Protonentherapie und sagte, ich hätte wahrscheinlich wegen Ashya King davon gehört – aber das hatte ich nicht.“

Bei der Protonentherapie werden die Protonen beschleunigt, bis sie die halbe Lichtgeschwindigkeit erreichen. Sie zielen dann mit der Genauigkeit eines gespitzten Bleistifts auf die Krebszellen ab. Im Gegensatz zur herkömmlichen Strahlentherapie mit Röntgenstrahlen können sie den genauen Zielbereich präzise bestimmen, gesundes Gewebe vor dem Tumor erhalten und Schäden am dahinter liegenden Gewebe verhindern.

Die Technologie wurde im Jahre 2014 diskutiert, als der sechsjährige, am Hirntumor erkrankte Ashya King von seinen Eltern gegen den Willen seiner Ärzte aus Großbritannien entführt wurde, um sich einer Behandlung im Protonentherapiezentrum in Prag zu unterziehen.

Lisa entschied sich für die Protonentherapie, aber ihre private Krankenversicherung übernahm keine Behandlungen in Ausland. Sie hatte die Behandlungskosten aus ihren Ersparnissen finanziert. Lisa und ihr Mann reisten dann im September 2015 mehr in das mehr als 900 Meilen entfernte Protonentherapiezentrum in der Tschechischen Republik.

Dort verbrachte sie die nächsten sechs Wochen mit Protonen –Bestrahlungssitzungen, jede Woche an fünf Tagen. Lisa sagt: „Eine gummierte Maske wurde über mein Gesicht gelegt und ich musste ungefähr 20 Minuten dort liegen. Die meiste Zeit wurde damit verbracht, den Strahl zu positionieren, und nur etwa drei bis fünf Minuten davon war tatsächlich die Protonentherapie [siehe das Bild oben].“

Nach sechs Wochen kehrte Lisa nach Hause zurück und machte die Nachsorge im Queen Elizabeth Hospital in Birmingham, wo auch ihre Sehkraft getestet wurde.

„Die Verbesserung war dramatisch, zum Beispiel wurde meine Farberkennung verbessert und der Sehtest zeigte eine schnellere Reaktion auf die Lichterkennung.“ sie sagte.“

„Der eigentliche Tumor hat sich nicht verkleinert, aber die Idee war, dass er nicht größer wird. Und ich denke, mit der Zeit wird er schrumpfen.“

„Die Behandlung selbst konnte den Tumor nicht entfernen, aber die Idee war, seine DNA so zu verändern, dass er nicht weiter wächst.“

„Letztendlich hatte ich keine Wunder erwartet. Ich hatte nicht erwartet, dass das Sehvermögen in meinem Auge vollständig wiederhergestellt wird, aber die Behandlung hat möglicherweise das Sehvermögen meines betroffenen Auges gerettet.“

Und sie fügt hinzu: „Ich dachte vorher nur, du wirst älter und dein Sehvermögen verschlechtert sich. Rückblickend erinnerte ich mich, dass ich auch blinkende Lichter gesehen hatte und dachte, es sei eine Migräne. Es war wie psychedelische Blitze in mein Gesicht – aber es waren offensichtlich die ersten Anzeichen meines Tumors.

„Ich hätte schon früher zu den Ärzten gehen sollen, aber der Tumor wuchs langsam und auch Monate früher zu gehen hätte keinen großen Unterschied gemacht.“

Lisa war mit dem Proton Therapy Center Prag sehr zufrieden, und auch, dass sie das Glück hatte, sich eine private Krankenversicherung leisten zu können.
Sie sagte: „Als ich einen Brief mit Terminen von der staatlichen NHS-Versicherung bekommen habe, hatte ich bereits drei private medizinische Konsultationen und zwei MRT-Scans durchgeführt. Ich hatte auch schon meine Behandlung in Prag organisiert.“

„Ich hatte großes Glück, dass ich meine Behandlung selbst bezahlen konnte. Das Team in Prag war fantastisch und hat sich so gut um uns gekümmert.“

Joe Tuftnells Prostatakrebs-Geschichte

Lernen Sie Joe Tuftnell kennen.

Joe Tuftnell war unser erster ausländischer Patient. Heute, im März 2020, 7 Jahre nach der Behandlung, ist Joe immer noch fit und hat mit einem PSA Wert von 0,2 (Stand Februar 2020) nach wie vor keine Nebenwirkungen oder Spätfolgen. Obwohl Joe wegen des Corona-Virus zur Zeit zur nur zu Hause ist, steht er trotzdem mit ehemaligen und potentiellen Patienten aus der ganzen Welt im Kontakt. Seine Geschichte finden Sie hier.

Joe Tuftnell war unser erster ausländischer Patient. Als bei ihm in 2012 bei einer Routineuntersuchung ein bösartiger Prostatakarzinom im mittleren Stadium diagnostiziert wurde, zögerte er nicht und erkundigte sich selbst nach Behandlungsmöglichkeiten außerhalb Großbritanniens, wo er lebt.
Weil er schon seit vielen Jahren zu Konzerten klassischer Musik nach Prag kommt, hat er kurz nach der Diagnose bei einer solchen Reise von der Eröffnung des neuen Protonenzentrums in Prag und der Behandlungsmöglichkeit erfahren. Hier können Sie Joe und seine Geschichte kennenlernen (Link video). Wichtig ist, dass heute, im März 2020, und so 7 Jahre nach der Behandlung, ist Joe immer noch fit und hat mit PSA Wert 0,2 (Stand Februar 2020) nach wie vor keine Nebenwirkungen oder Spätfolgen. Zur Zeit ist Joe in der Hausquarantäne, wie es auch in UK wegen des Corona-Virus dringend empfohlen wurde, er ist aber trotzdem in Kontakt mit ehemaligen und potentiellen Patienten aus der ganzen Welt, die Fragen zu der Behandlung haben.

Unser Team steht oft in Kontakt mit Joe, weil er ein Protonentherapie-Botschafter in Großbritannien geworden ist – wie er selbst sagt, ist es oft wichtig, rechtzeitig die richtigen Informationen zu erhalten. Weil nicht jeder das Glück hat, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.